Was ist eigentlich… ein Betriebssystem?

Was ist eigentlich...?Wenn ich frage, welches Betriebssystem denn auf dem Computer läuft, möchte ich eigentlich nur sowas hören wie Windows 7, Windows XP, Mac OS X oder etwas in der Art. Oft ernte ich aber nur einen verständnislosen Blick.

Dabei ist die Regel ganz einfach: ein Betriebssystem ist zunächst erst mal das, was bootet, wenn der Computer eingeschaltet wird. Sofern den Computer nicht irgendwo ein angebissener Apfel ziert, handelt es in den meisten Fällen um Windows. Um herauszufinden, welches Betriebssystem nun genau installiert ist, empfiehlt sich bei Windows die Augen während des Startvorgangs offen zu halten. Denn es steht in der Regel da. Ansonsten lässt es sich ganz einfach über die Systemsteuerung herausfinden: unter „System“ ist die genaue Bezeichnung des Betriebssystems vermerkt.

System
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Was ist eigentlich… ein Content Management System?

Was ist eigentlich...?Ein Content Management System (kurz: CMS) wird eingesetzt, um dynamische Webseiten benutzerfreundlicher zu administrieren. Wie sich auch der Übersetzung aus dem Englischen schon schließen lässt, geht es in erster Linie darum, den Inhalt der Webseite zu verwalten. Die einzelnen Beiträge werden dabei nicht wie bei einer statischen HTML-Seite direkt in einem HTML- oder PHP-Dokument gespeichert, sondern in einer Datenbank und mittels einer Scriptsprache an der entsprechenden Stelle eingebunden.
Ein CMS besteht aus einem Backend und einem Frontend, außerdem benötigt es ein Template – häufig auch Theme genannt. Das Frontend ist die eigentliche Webseite, so wie sie der Besucher im Endeffekt sieht. Das Backend ist der Administrationsbereich, über den alle Einstellungen vorgenommen und die Inhalte geschrieben und verwaltet werden – sowie das Template.
Das Template wiederum ist die Verbindung zwischen Back- und Frontend. Es sorgt dafür, dass das Frontend eine korrekte Webseite zusammensetzt, in der jeder Inhalt im richtigen Platz steht. Am einfachsten kann man sich ein Template als das eigentliche Design der Seite vorstellen, auch wenn seine Funktionalität über die reine Optik hinaus geht.

Bekannte Content Management Systeme sind: WordPress, Joomla!, Drupal und TYPO3

Was ist eigentlich… WYSIWYG?

Was ist eigentlich...?Wer über die Abkürzung WYSIWYG stolpert, beschäftigt sich höchstwahrscheinlich mit einer Webseite, genauer gesagt mit deren Inhalt. Gemeint ist ein Editor zur Bearbeitung – eben meist – des Inhalts einer Webseite. Nämlich einen, in dem man direkt sieht, wie der Text hinterher auf der Webseite aussehen wird. Nichts anderes verbirgt sich hinterher Abkürzung, WYSIWYG ist einfach nur kurz für What You See Is What You Get.
Diese Art des Editors hat für den Schreibenden erst einmal den Vorteil, dass er kein HTML schreiben muss und direkt sieht, was er da produziert – wie in Word oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm. Soweit die Theorie. Für die Praxis muss man aber bedenken, dass ja der Editor den formatierten Text in HTML umwandeln muss, wenn der Autor es nicht selber macht. Und an dieser Stelle liegt oft das Problem. Deshalb kann es des öfteren vorkommen, dass sich bestimmte Dinge einfach nicht umsetzen lassen, wie beispielsweise ein einfacher Zeilenumbruch ohne eine „kleine Lücke“ zur nächsten Zeile. Daher kann es nicht schaden, sich trotzdem ein wenig mit HTML auseinander zu setzen, damit man sich im reinen HTML-Text selber zu helfen weiß, wenn es wieder nicht so klappt, wie man es wollte.

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Was ist eigentlich… NTFS?

Was ist eigentlich...?NTFS ist das Standard-Festplattenformat für Windows. Es steht für New Technology File System. Das Dateisystem bereitet die Festplatte gewissermaßen darauf vor, wie Dateien später auf die Platte geschrieben werden. Wenn wir die Festplatte als ein leeres Blatt Papier betrachten, ist das Format der Festplatte das Format des Blattes – also liniert, kariert oder auf was man sonst am liebsten schreibt. Abgesehen davon gibt es sozusagen bestimmte Regeln für die Beschriftung des Blattes, wie: das Datum muss immer oben rechts stehen.
Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Blatt Papier besteht darin, dass nicht jedes Betriebssystem unterschiedlicher Hersteller jedes Dateiformat lesen kann. So kann Mac OS eine im NTFS-Format formatierte Festplatte beispielsweise nicht zwar lesen, aber nicht schreiben. Eine NTFS-Partition kann zwar durchgesehen werden, aber die Dateien können nicht verändert oder neue Dateien hinzugefügt werden. Im Gegensatz zu NTFS kann beispielsweise FAT 32 von jedem Betriebssystem gelesen werden. Deshalb sind USB-Sticks in der Regel in FAT 32 formatiert.