Bildbetrachter: IrfanView

IrfanView-Fenster: Nicht irritieren lassen, diese Installation unter Mac OS dient nur zu Testzwecken. IrfanView läuft auf Windows.Wer mit Windows arbeitet, wird auf die Länge der Zeit feststellen, dass die Windows Bild- und Faxanzeige Käse ist. Wer das noch nicht festgestellt hat, wird es spätestens merken, nachdem er IrfanView ausprobiert hat.
IrfanView ist ein kostenloser Bildbetrachter für Windows, der auch auf Deutsch erhältlich ist. Er kann alle gängigen Bild-Formate öffnen; sogar mit MP3 und Video-Formaten kommt er klar.

Ist ein Bild geöffnet, kann mit den Pfeiltasten durch die weiteren Bilder im gleichen Ordner navigiert werden – und das auch im Vollbild-Modus. Diesen erreicht man einfach, indem man Enter drückt. Liegt ein Bild auf der Seite, ist dies auch kein Problem: R dreht es rechts herum, L links herum. Einfacher geht’s nicht!

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App der Woche: Monosnap

Monosnap-LogoEin Tool, das ich persönlich häufig brauche, wenn ich aus der Ferne erkläre, ist eins für Screenshots. Das geht zwar auf dem Mac relativ einfach, aber wenn ich den Screenshot noch zusätzlich mit Pfeilen, Kästchen oder Text versehen will, ist der Umweg über Photoshop doch recht umständlich – zumindest, wenn es noch Alternativen gibt. Die bekannteste ist sicherlich Skitch, das von Evernote aufgekauft worden ist. Mir persönlich noch besser gefällt aber Monosnap; eine App, die wie Skitch nicht nur für Mac OS, sondern auch für Windows kostenlos erhältlich ist.

Monosnap hält sich unauffällig im Hintergrund. Solange kein Fenster geöffnet ist, wird auch kein Dock-Icon angezeigt, sondern nur eins in der Menüleiste. Darüber kann man dann die wichtigsten Funktionen abrufen. Die angezeigten Tastatur-Befehle lassen sich über die Einstellungen auch noch verändern.
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WhatsApp ist veraltet

Heute habe ich von einem Problem gehört, das wohl Nutzer der Messenger-App WhatsApp auf einem Android-Smartphone betrifft. Und zwar erscheint eine Meldung, die WhatsApp-Version sei veraltet und könne nicht mehr benutzt werden. Dazu gibt es einen Link, über den man die neue Version installieren kann. Klickt man diesen Link an, wird zwar eine neue Version der App heruntergeladen, die aber zu neuen Fehlern führt. Scheinbar ist diese vermeintlich neue Version nicht so neu, dass sie problemlos laufen würde. Als nächstes wird dann nämlich die Meldung eingeblendet, dass nicht genügend Speicherplatz vorhanden wäre, um die App zu installieren – selbst dann, wenn genügend Speicher frei sein sollte.

Whatsapp-Homepage: Hier kann man die neuste Version herunterladen

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Was ist eigentlich… ein Content Management System?

Was ist eigentlich...?Ein Content Management System (kurz: CMS) wird eingesetzt, um dynamische Webseiten benutzerfreundlicher zu administrieren. Wie sich auch der Übersetzung aus dem Englischen schon schließen lässt, geht es in erster Linie darum, den Inhalt der Webseite zu verwalten. Die einzelnen Beiträge werden dabei nicht wie bei einer statischen HTML-Seite direkt in einem HTML- oder PHP-Dokument gespeichert, sondern in einer Datenbank und mittels einer Scriptsprache an der entsprechenden Stelle eingebunden.
Ein CMS besteht aus einem Backend und einem Frontend, außerdem benötigt es ein Template – häufig auch Theme genannt. Das Frontend ist die eigentliche Webseite, so wie sie der Besucher im Endeffekt sieht. Das Backend ist der Administrationsbereich, über den alle Einstellungen vorgenommen und die Inhalte geschrieben und verwaltet werden – sowie das Template.
Das Template wiederum ist die Verbindung zwischen Back- und Frontend. Es sorgt dafür, dass das Frontend eine korrekte Webseite zusammensetzt, in der jeder Inhalt im richtigen Platz steht. Am einfachsten kann man sich ein Template als das eigentliche Design der Seite vorstellen, auch wenn seine Funktionalität über die reine Optik hinaus geht.

Bekannte Content Management Systeme sind: WordPress, Joomla!, Drupal und TYPO3

Was ist eigentlich… WYSIWYG?

Was ist eigentlich...?Wer über die Abkürzung WYSIWYG stolpert, beschäftigt sich höchstwahrscheinlich mit einer Webseite, genauer gesagt mit deren Inhalt. Gemeint ist ein Editor zur Bearbeitung – eben meist – des Inhalts einer Webseite. Nämlich einen, in dem man direkt sieht, wie der Text hinterher auf der Webseite aussehen wird. Nichts anderes verbirgt sich hinterher Abkürzung, WYSIWYG ist einfach nur kurz für What You See Is What You Get.
Diese Art des Editors hat für den Schreibenden erst einmal den Vorteil, dass er kein HTML schreiben muss und direkt sieht, was er da produziert – wie in Word oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm. Soweit die Theorie. Für die Praxis muss man aber bedenken, dass ja der Editor den formatierten Text in HTML umwandeln muss, wenn der Autor es nicht selber macht. Und an dieser Stelle liegt oft das Problem. Deshalb kann es des öfteren vorkommen, dass sich bestimmte Dinge einfach nicht umsetzen lassen, wie beispielsweise ein einfacher Zeilenumbruch ohne eine “kleine Lücke” zur nächsten Zeile. Daher kann es nicht schaden, sich trotzdem ein wenig mit HTML auseinander zu setzen, damit man sich im reinen HTML-Text selber zu helfen weiß, wenn es wieder nicht so klappt, wie man es wollte.

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