Update: Monosnap kann jetzt auch Screencasts

Vor einigen Wochen habe ich über Monosnap berichtet. Vor zwei Tagen ist die Version 2.0 erschienen. Seitdem kann Monosnap nicht nur Screenshots, sondern auch Screencasts.
Fenster zur Aufnahme eines Screencasts
Über die Schaltfläche mit dem menschlichen Kopf kann gleichzeitig unten rechts in der Ecke über die Webcam aufgezeichnet werden. Nach der Aufzeichnung eines Screencasts kann dieser direkt zu youtube hochgeladen werden.

Link: http://monosnap.com/welcome

App der Woche: Monosnap

Monosnap-LogoEin Tool, das ich persönlich häufig brauche, wenn ich aus der Ferne erkläre, ist eins für Screenshots. Das geht zwar auf dem Mac relativ einfach, aber wenn ich den Screenshot noch zusätzlich mit Pfeilen, Kästchen oder Text versehen will, ist der Umweg über Photoshop doch recht umständlich – zumindest, wenn es noch Alternativen gibt. Die bekannteste ist sicherlich Skitch, das von Evernote aufgekauft worden ist. Mir persönlich noch besser gefällt aber Monosnap; eine App, die wie Skitch nicht nur für Mac OS, sondern auch für Windows kostenlos erhältlich ist.

Monosnap hält sich unauffällig im Hintergrund. Solange kein Fenster geöffnet ist, wird auch kein Dock-Icon angezeigt, sondern nur eins in der Menüleiste. Darüber kann man dann die wichtigsten Funktionen abrufen. Die angezeigten Tastatur-Befehle lassen sich über die Einstellungen auch noch verändern.
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App der Woche: Flycut

Heute möchte ich eine App vorstellen, deren Existenz ich immer wieder vergesse, weil sie sich so dezent im Hingergrund hält, dass ich sie eigentlich gar nicht bemerke – wenn sie nicht so nützlich wäre: Flycut. Nur das kleine rote Symbol in der Menüleiste bringt mir Flycut optisch in Erinnerung.

Was tut diese App? Diese Frage ist leicht beantwortet: Flycut speichert alles, was an Text in die Zwischenablage kopiert wird. Durch das erneute Kopieren von Text, wird aber der ursprüngliche Inhalt der Zwischenablage nicht gelöscht, denn Flycut ermöglicht es, zwischen den einzelnen Einträgen hin- und herzuspringen.

Beispiel: Ich habe einen Link kopiert, den ich per Mail an einen Freund versenden möchte. Bevor ich aber dazu komme, besagte Mail zu schreiben, entdecke ich etwas, was ich ihm auch unbedingt zeigen möchte. Kopiere ich diesen Link auch noch, ist unter normalen Umständen der erste Link verloren. Aber mit Flycut bin ich in der Lage, auch noch den ersten Link wiederzufinden. Und das sogar noch, wenn ich den Mac neu gestartet habe.

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App der Woche: Alfred

Seit einigen Wochen erleichtert mir Alfred das Leben. Alfred ist eine App, die ähnlich funktioniert wie Spotlight, für das ich mich irgendwie nie sonderlich erwärmen konnte. Spotlight, das man über die Tastenkombination Cmd+Space öffnen kann, hilft bei der Suche nach Programmen, Ordnern und Dateien. Außerdem können Rechnoperationen direkt ausgeführt werden.

Was unterscheidet nun also Alfred von Spotlight? Alfred öffnet man über die Tastenkombination Alt+Space. Es erscheint ein Eingabefeld in der Mitte des Bildschirms, in das der Suchbegriff eingetragen werden kann. Abgesehen von all den Dingen, die Spotlight auch leistet, merkt sich das Programm auch, welche Ordner, Programme und Dateien man besonders häufig öffnet. Wird es gerade nicht verwendet, läuft es unauffällig im Hintergrund.

Außerdem können ebenfalls Rechenoperationen ausgeführt werden, nur dass sich im Unterschied zu Spotlight nicht einfach die Rechner-App öffnet, sondern es die Möglichkeit gibt, das Ergebnis in die Zwischenablage zu kopieren.

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App der Woche: MindNode

Meine neuste Errungenschaft ist MindNode. Mit diesem Programm – oder um mit Apple konform zu gehen mit dieser App – lassen sich ganz einfach Mind Maps erzeugen. Ich erinnere mich gut daran, dass ich Mind Maps in der Schule immer gehasst habe, aber praktisch sind sie trotzdem.

Beim Lernen für eine Prüfung hatte ich mir eine überdimensionale Mind Map auf ein Plakat gezeichnet. Bei Stoff von über 300 Seiten kam da einiges zusammen und man kann sich denken, dass ich hinterher total und hoffnungslos im Chaos versunken bin. Deshalb hatte ich mir geschworen: nie wieder. Aber dann bin ich im App Store auf MindNode gestoßen. Die Vorstellung, dass ich die Äste auf dem Computer später wieder umsortieren kann, hat mich dann echt überzeugt.

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