Seiten-Templates in WordPress

Bildschirmfoto 2013-07-04 um 19.04.10Um eine Website individuell und abwechslungsreich zu gestalten, bietet es sich oft an, Seiten-Templates zu nutzen. Ein ganz praktisches Beispiel: ich möchte die Möglichkeit haben, Seiten mit Sidebar zu erstellen, aber gleichzeitig möchte ich auch welche in voller Breite ohne Sidebar haben. Das lässt sich über Templates realisieren.
Mit WordPress funktioniert die Erstellung eines zusätzlichen Templates denkbar einfach. Wir nehmen schlicht und ergreifend die bereits vorhandene page.php unseres Themes und speichern sie unter einem anderen Namen. Dann können wir alle Änderungen in der Datei vornehmen.

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Die Login-Seite in WordPress ohne Plugin anpassen

WordPress Login Seite BeispielDie normale, von WordPress vorgesehene Login-Seite ins Backend eines Blogs ist weder besonders schön, noch besonders individuell. Man erreicht sie in der Regel, indem man /wp-login.php an die eingegebene URL anhängt. Sie erfüllt ihren Zweck, aber sie sieht standardmäßig bei jedem Blog gleich aus. Es gibt aber Gründe, aus denen man diese Seite vielleicht individualisieren möchte. Das kann man auf verschiedene Arten tun. Es gibt einige Plugins dafür, aber man kann die Login-Seite auch direkt über sein Theme verändern. Wie das funktioniert, erkläre ich heute.

Als erstes müssen wir dafür Sorgen, dass das, was wir verändern, auch in den <head>-Bereich der Login-Seite geladen wird. Dazu gehen wir in unseren Theme-Ordner und öffnen die Datei functions.php. Dort fügen wir folgende Funktion hinzu:

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WordPress Editor Style

Bildschirmfoto 2013-05-06 um 21.38.04Der Text-Editor bei WordPress ist eine etwas abstrakte Sache. Zwar sieht man die Formatierung, aber ohne ein bisschen Eigeninitiative werden Schriftarten und Farben aus dem Frontend beim Schreiben nicht übernommen. Ein richtiger WYSIWYG-Editor ist aber dennoch etwas anderes. Das lässt sich auf relativ einfache Weise nachrüsten.

Zunächst müssen wir das aktuelle Theme Editor-Style-fähig machen. Dazu öffnen wir die Datei functions.php aus dem Theme-Ordner. Diese enthält im oberen Bereich höchstwahrscheinlich eine Funktion function NameDesThemes_setup(). Dort fügen wir irgendwo zwischen den geschweiften Klammern die Zeile

hinzu. Diese bewirkt folgendes: Ist im Theme-Ordner neben der style.css auch eine Datei namens editor-style.css vorhanden, so wird diese auf den visuellen Text-Editor im Backend von WordPress angewandt.

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Icon bzw. Favicon erstellen

Dieses kleine Bild heißt FaviconDer eine möchte seinen Computer richtig durchstylen, der andere seine Homepage. Wer sich jetzt fragt, wovon ich eigentlich rede: Die lustigen kleinen Bilder, quasi das Logo eines Programms, heißen Icon – ebenso wie die Bilder, die Ordner oder den Papierkorb symbolisieren. Es gibt aber auch noch die Icons, die zu einer Webseite gehören. Das sind die Bilder, die im Browser in den Tabs angezeigt werden und es uns erlauben, schnell einen Überblick über die geöffneten Tabs zu bekommen. Diese kleinen Bildchen heißen Favicon.

Ein entsprechendes Bild zu erstellen oder zu suchen, sollte dabei das kleinste Problem sein. Die Frage ist nun, wie man das Bild in das entsprechende Format bekommt. Dazu gibt es eine Menge Programme. Das beste – meiner Meinung nach – ist iConvert. Es gibt davon eine Version für Windows und eine für Mac – aber Vorsicht: sie sind nicht kostenlos. Die Offline-Versionen für Mac und Windows kosten derzeit 4,49 €. Es gibt aber auch eine Gratis-Variante; nämlich online. Und das Beste daran: sie funktioniert auf jedem Betriebssystem.
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Was ist eigentlich… ein Content Management System?

Was ist eigentlich...?Ein Content Management System (kurz: CMS) wird eingesetzt, um dynamische Webseiten benutzerfreundlicher zu administrieren. Wie sich auch der Übersetzung aus dem Englischen schon schließen lässt, geht es in erster Linie darum, den Inhalt der Webseite zu verwalten. Die einzelnen Beiträge werden dabei nicht wie bei einer statischen HTML-Seite direkt in einem HTML- oder PHP-Dokument gespeichert, sondern in einer Datenbank und mittels einer Scriptsprache an der entsprechenden Stelle eingebunden.
Ein CMS besteht aus einem Backend und einem Frontend, außerdem benötigt es ein Template – häufig auch Theme genannt. Das Frontend ist die eigentliche Webseite, so wie sie der Besucher im Endeffekt sieht. Das Backend ist der Administrationsbereich, über den alle Einstellungen vorgenommen und die Inhalte geschrieben und verwaltet werden – sowie das Template.
Das Template wiederum ist die Verbindung zwischen Back- und Frontend. Es sorgt dafür, dass das Frontend eine korrekte Webseite zusammensetzt, in der jeder Inhalt im richtigen Platz steht. Am einfachsten kann man sich ein Template als das eigentliche Design der Seite vorstellen, auch wenn seine Funktionalität über die reine Optik hinaus geht.

Bekannte Content Management Systeme sind: WordPress, Joomla!, Drupal und TYPO3